Wo deine Daten liegen
Konten, Mitschriften, Karteikarten, Termine und Lerngruppen liegen auf Servern von Hetzner in Deutschland. Die Übertragung ist verschlüsselt. Zahlungsdaten sieht Anotio nicht. Sie liegen beim Zahlungsdienstleister Stripe.
Was im Browser bleibt
Die Sprach-Eingabe in Mitschriften läuft vollständig in deinem Browser: Anotio liefert das Erkennungsmodell von den eigenen Servern, dein Gerät rechnet, und kein Ton verlässt es. Gespeichert wird nur der Text, den du übernimmst. Anders ist es bei einer Tonaufnahme, die du als Anhang an eine Mitschrift hängst: Sie wird hochgeladen und bei Anotio gespeichert.
Eine PDF-Datei, aus der du Karten machen oder Text in eine Mitschrift übernehmen willst, liest der Server von Anotio in Deutschland aus. Die Datei wird dafür hochgeladen und nach dem Auslesen verworfen, nicht gespeichert.
Hängst du einem Chat mit dem KI-Assistenten ein Dokument an, etwa eine Handreichung, liest der Server den Text aus und verwirft die Datei. Den Text speichert Anotio mit der Unterhaltung, und er geht mit jeder Frage dieser Unterhaltung an den KI-Anbieter. Entfernst du das Dokument oder löschst du den Chat, ist der Text sofort weg.
Der Zeichenblock am Tablet schickt deine Striche über die Server von Anotio in deine Mitschrift. Der Link dafür ist zeitlich begrenzt und gilt nur für diese eine Zeichnung.
Was zu KI-Anbietern geht
KI-Funktionen laufen nur, wenn du sie aufrufst und ihnen in der App zugestimmt hast. Automatisch läuft nur, was du selbst einschaltest: Mit dem Schalter unter Einstellungen › KI erstellt die KI beim Speichern einer Mitschrift ab 200 Zeichen eine kurze Zusammenfassung und Schlagwörter. Ab Werk ist er aus. Es geht das an den Anbieter, was die Funktion braucht: der Text deiner Frage, der Inhalt der Mitschrift beim Zusammenfassen, beim Verbessern oder beim Erzeugen von Karten, der Text eines PDF bei der Einfuhr. Deine E-Mail-Adresse, dein Anzeigename sowie Vor- und Nachname aus dem Profil gehen nicht mit. Lerndaten wie Prüfungstermin, Lernzeiten und schwache Themen gehen nur mit, wenn du im Lernplan die Lernstrategie startest.
Stellst du in der Recherche eine Frage, geht sie erst mit deinem Klick an den KI-Anbieter, zusammen mit den Fundstellen, die die Recherche dazu zeigt. Ab Werk ist das OpenAI. Deine eigenen Karten und Mitschriften gehen nur mit, wenn du das Häkchen dafür setzt. Gibt es keine Fundstelle, wird kein Anbieter gefragt.
Eine Frage zu einem Schema geht ebenfalls erst mit deinem Klick an den KI-Anbieter, zusammen mit dem Schema und den Normen darin. Ab Werk ist das OpenAI. Deine Karten, Mitschriften und Ergebnisse gehen dabei nie mit.
Für „Frag deine Mitschriften“ geht der Text deiner Mitschriften zum Einbetten an Google. Das Ergebnis liegt in einer eigenen Datenbank in Deutschland, getrennt von den juristischen Inhalten. Suchen kannst darin nur du. Teilst du eine Mitschrift, kann auch die andere Person in dieser einen suchen. Anhänge wie PDFs und Bilder kommen nur dazu, wenn du dem eigens zustimmst.
Das Einbetten verbraucht Tokens. Jeden Monat stellt Anotio dir dafür ein Freikontingent zur Verfügung, freiwillig und ohne Anspruch darauf. Solange es reicht, brauchst du dafür weder Schlüssel noch Guthaben. Ist es aufgebraucht, laufen die Einbettungen über deinen eigenen Gemini-Schlüssel, wenn du einen hinterlegt hast, sonst über den Zugang von Anotio zulasten deines Guthabens. Mit deinem Gemini-Schlüssel gilt dein Vertrag mit Google. Für Nutzer in der EU gelten dort nach den Bedingungen von Google auch bei kostenloser Nutzung die Datenregeln der bezahlten Dienste.
Welchen Anbieter du nutzt, bestimmst du mit deinem Schlüssel. Nutzt du stattdessen Guthaben, gehen die Anfragen über den Zugang von Anotio an den Anbieter, den Anotio für die jeweilige Funktion gewählt hat. Die Anbieter haben in der EU Gesellschaften in Irland, ihre Muttergesellschaften sitzen in den USA. Für Google gilt das EU-US Data Privacy Framework, für OpenAI und Anthropic gelten die Standardvertragsklauseln der EU. Die Anbieter speichern Anfragen zur Missbrauchserkennung bis zu 30 Tage, Google bis zu 55 Tage. Rechtsgrundlagen und Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung. Für die KI-Funktionen gilt außerdem die Einwilligung, die du in der App erteilst und dort jederzeit zurücknimmst.
Dein eigener Schlüssel oder dein Guthaben
Die KI-Funktionen laufen auf deine Rechnung, auf einem von zwei Wegen. Mit deinem eigenen Schlüssel eines unterstützten Anbieters laufen die Anfragen über deinen Zugang, und du rechnest direkt mit dem Anbieter ab. Der Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert und nur für den Aufruf entschlüsselt. Du kannst ihn jederzeit löschen.
Im Datenschutz unterscheiden sich die beiden Wege. Laufen die Anfragen über den Zugang von Anotio, gilt ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, in dem der Anbieter zusagt, die übermittelten Inhalte nicht für das Training seiner Modelle zu verwenden. Mit deinem eigenen Schlüssel laufen die Anfragen über deinen Vertrag mit dem Anbieter, und dieser Auftragsverarbeitungsvertrag deckt sie nicht ab: Ob deine Inhalte dort fürs Training genutzt werden, richtet sich nach deinem Tarif und deinen Kontoeinstellungen beim Anbieter. Schalte die Trainingsnutzung dort ab, soweit der Anbieter das anbietet.
Ohne eigenen Schlüssel lädst du in Anotio Guthaben auf. Die Anfragen laufen dann über den Zugang von Anotio, und jeder Aufruf wird zum Einkaufspreis des Anbieters einschließlich der Umsatzsteuer, die der Anbieter berechnet, vom Guthaben abgezogen. Dazu kommt eine geringe Servicegebühr je Aufladung. Ist das Guthaben leer, halten die KI-Funktionen an, es läuft nichts auf Rechnung weiter. Ohne Guthaben oder eigenen Schlüssel sind keine KI-Funktionen verfügbar, außer der Suche in den eigenen Mitschriften im Rahmen des Freikontingents.
Wo es im Einzelnen steht
Datenschutzerklärung mit allen Anbietern, Rechtsgrundlagen und Speicherfristen, Allgemeine Geschäftsbedingungen mit dem Abschnitt zu den KI-Funktionen, Kontakt für Fragen und Auskünfte.